Die Top 3 Praxistipps für das Führen auf Distanz

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Effektive Teamarbeit über verschiedene Standorte hinweg wird in vielen Organisationen immer mehr zu einem Leadership-Brennpunkt. Führungskräfte sollen in immer schnellerem Rhythmus in immer komplexeren Strukturen durchschlagende Ergebnisse erzielen.

 

Da sind einfache und effektive Hilfestellungen besonders gern genommen! In unseren Trainings zu Remote Leadership fragen wir die Führungskräfte am Ende immer, welche unserer Praxistipps denn besonders hilfreich waren und welche davon sie als nächstes Mal konkret ausprobieren wollen.

 

Hier sind die Top 3 Spitzenreiter von hunderten von Teilnehmern, mit denen wir das in den letzten Monaten diskutiert haben. Die Liste zeigt vor allem, dass es oft schon die kleinen Dinge sind, mit denen man im Alltag viel an Führungsqualität verbessern kann!

 

Diese Themen werden am häufigsten als hilfreiche Anregungen für den Führungsalltag genannt:

 

Praxistipp Nr. 1: Persönlicher werden

Viele empfinden die Kommunikation mit ihren Teammitgliedern, die auf verschiedene Standorte verteilt sitzen, als unpersönlich. Es ist unbefriedigend, wenn man sich nicht sieht und Mimik & Gestik nicht beobachten kann.

Und es fehlt einfach, dass man sich nicht mal eben so auf dem Gang begegnet und ein Gefühl für die Stimmung der Leute bekommen kann.

 

Diese Situation können Sie mit relativ einfachen Mitteln schnell verbessern:

  • Zu Beginn der Online Besprechungen auch Zeit für Small Talk einplanen – so wie man das bei den physischen Treffen ja auch macht.
  • Dafür die Webcam einschalten – das macht den Austausch gleich viel persönlicher.
  • Feiern Sie gemeinsame Erfolge – mit Worten, aber auch mal mit einer Runde Klatschen und „Bravo“-Rufen von allen. Das geht auch in Videocalls oder Webmeetings!
  • Sich auch zwischendurch mal die Zeit für ein persönliches Gespräch mit jeder Person einzeln nehmen. So ein Anruf muss auch nicht länger dauern als eine gemeinsame Tasse Kaffee im Büro oder ein Mittagessen mit einem Mitarbeiter (im Gegenteil, oft geht es sogar schneller 😊). 

 

Praxistipp Nr. 2: Fokus auf Austausch

Oft sind die Besprechungen im Team über Telefon, WebEx, Skype-for-Business eher langweilige Monologe, bei denen einer spricht und nicht wirklich weiß, ob die anderen noch da sind und zuhören oder etwas anderes machen. Und tatsächlich beschäftigen sich über 90% der Teilnehmer mit etwas anderem wie z.B. Emails zu checken.

 

Hier muss die Veränderung im Kopf des Meeting-Leiters beginnen:

  • Wenn Sie schon Leute gleichzeitig zusammenholen, sollten Sie auch von denen etwas hören wollen.
  • Planen Sie die Agenda so, dass explizit Zeit für Diskussion vorgesehen ist – und zwar mehr als für Präsentation!
  • Verteilen Sie die wichtigen Informationen vorab und nutzen Sie dann die Meeting-Zeit dazu, um konkrete Fragen an die Teilnehmer zu stellen und dazu auch Antworten einzufordern.
  • Nutzen Sie bei Online Meetings die CHAT-Funktion, um alle gleichzeitig schreiben und „diskutieren“ zu lassen. Das ist wesentlich effektiver, als langatmigen Ausführungen einzelner Vielredner zuzuhören. Und wenn die Finger der Teilnehmer mit Tippen von Antworten auf Ihre Fragen beschäftigt sind, haben sie keine Zeit für andere Emails 😊.

 

Praxistipp Nr. 3: Die Online-Tools besser nutzen

Es gibt so viele tolle Tools für die Zusammenarbeit auf Distanz: Videocalls, Online Meetingräume, Plattformen für virtuelle Kollaboration von Chat über Kanban-Tools und gemeinsame Notizbücher bis hin zum vollintegrierten Microsoft TEAMS. Sehr viele davon stehen in den Unternehmen längst allen zu Verfügung.

 

Nur wissen die Führungskräfte oft nichts davon oder haben noch nicht überlegt, wie sich diese sinnvoll für die Zusammenarbeit in ihren verteilten Teams nutzen lassen.

 

Mit nur wenig Zeitaufwand können Sie hier schnell bessere Voraussetzungen für Ihre virtuelle Teamarbeit schaffen:

  • Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, um zu verstehen, welche Tools an Ihrem Arbeitsplatz bereits installiert sind – und wie Sie davon profitieren könnten.
  • Überlegen Sie, mit welchem davon Sie anfangen wollen, die Zusammenarbeit mit Ihren Leuten besser zu orchestrieren. Arbeiten Sie sich in das Tool ein – oder binden Sie dafür eines Ihrer Teammitglieder ein, das Freude an solchen Themen hat (Sie müssen ja nicht alles selbst machen!).
  • Experimentieren Sie gemeinsam im Team damit und verbessern Schritt für Schritt den Austausch von Informationen.

 

Schnelle Erfolge

Es ist verblüffend zu sehen, welche Umsetzungserfolge unsere Trainingsteilnehmer schon nach wenigen Wochen berichten können!

Dabei beginnt die Veränderung vor allem im Kopf der Führungskraft. Denn der größte Hebel für das bessere Führen auf Distanz ist nicht die Technologie, sondern das Mindset und Skillset der Teamleiter!

 

Mehr Information zu unseren Trainings zu Remote Leadership erhalten Sie hier oder auch in unserem Webinar: “Remote Leadership: So trainiert man das heute!”.